
Gut ist nicht gut, wo Besseres erwartet wird.
Frei wie in freier Rede, nicht wie in Freibier ...
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Die Aussage im nebenstehenden Zitat ist leider falsch. Es wird günstiger oder besser, nicht selten sogar beides - und das vor allem, weil es sich bei TYPO3 um ein Open-Source-System handelt. Dabei geht es nicht allein um den eigentlichen Anschaffungspreis (sprich Lizenzkosten) sondern vor allem um die langfristigen Gesamtkosten des Systems.
Open-Source ist nicht kostenlos ...
Sicherlich ist die Grundaussage richtig, daß TYPO3 im Grunde nicht kostenlos zu haben ist, weil es den Bedürfnissen des Kunden von professionellen Anbietern angepasst werden muß, die sich das unter Umständen sehr teuer bezahlen lassen. Genau darin liegt jedoch der eigentliche Vorteil von Open-Source-Produkten im Allgemeinen:
... aber sie zahlt sich aus
Während ich bei kommerziellen Produkten für eine Lizenzgebühr von 40.000 Euro gerade mal einen Server und ein paar Clients mit grundlegenden Modulen von der Stange erhalte, die danach (in der Regel ebenso teuer bezahlt) kostenpflichtig den Kundenbedürfnissen angepaßt werden müssen, halte ich für den gleichen Preis (also 80.000 Euro) beim Einsatz eines Open-Source-Systems vom Kaliber eines TYPO3 bereits ein fertiges perfekt und individuell angepasstes Produkt in den Händen, das ich ohne weitere Gebühren beliebig oft replizieren kann. Sicherlich relativiert sich dieser Kostenfaktor bei steigendem Budgetvolumen, jedoch ist dies nicht der einzige Faktor, der Open-Source-Systeme kostengünstiger macht.
Erweiterungen und Entwicklung
Noch interessanter wird es nämlich bei der modularen Erweiterung und weiteren Entwicklung des Systems, die langfristig immer in Betracht gezogen werden muß, denn hier zeigt TYPO3 die wahren Stärken eines Open-Source-Systems. Durch die lizenzrechtliche Verpflichtung zur Offenlegung des Source-Codes ist der Kunde nämlich in der Lage verschiedene Wege zu gehen.
Wie es euch gefällt
Während er bei kommerziellen Produkten gezwungen ist, sich an den Hersteller und/oder dessen Distributoren zu wenden, deren Consultants (so es überhaupt genügend gibt, denn gerade bei kleineren kommerziellen Anbietern scheitert es oftmals an der Manpower) für Tagessätze jenseits der 1000 Euro Grenze bei ihm eingeflogen werden, kann er für die Erweiterung eines TYPO3 auf einen breit gefächerten Markt von PHP-Fachleuten zurückgreifen oder mit entsprechend talentierten Leuten in seiner IT-Abteilung selbst Hand anlegen. Dies wäre zwar bei PHP-basierten kommerziellen Systemen rein technisch gesehen ebenfalls möglich, scheitert aber in der Regel an lizenzrechtlichen Fragen und dem oftmals damit einhergehenden Garantieverlust....
Jederzeit und bedarfsorientiert
Die Aussage "Das kann TYPO3 auch alles!" hat also durchaus ihre Berechtigung, denn der Code ist frei, also auch auf legalem Wege sofort und beliebig modifizierbar, so der Kunde bereit ist, den Aufwand zu bezahlen. Bei kommerziellen Systemen lautet sie leider oft "Das ist vom Hersteller für das X. Quartal 201X geplant, aber wir können Ihnen schon mal ein Demo vorführen und es wird sicherlich ganz toll!"
Gute Zukunftsaussichten
Der Hauptvorteil von Open-Source-Systemen liegt aber bei ganz anderen nicht monetären Werten: Dadurch, daß sie kostenlos nutzbar sind, beschäftigen sich viele Schüler und Studenten bereits während ihrer Ausbildung mit diesen Systemen. Diese jungen Menschen haben damit einen unbezahlbaren KnowHow-Vorsprung, wenn sie als die Entwickler von morgen in den Markt einsteigen. Wir sind daher überzeugt, daß der CMS-Markt sich in den nächsten Jahren kontinuierlich in Richtung der frei erhältlichen Systeme verschieben wird, weil kommerziellen Anbietern langfristig die Manpower fehlen wird, um mit dieser Entwicklung schritthalten zu können.
TYPO3 ist eines davon, und unserer Meinung nach eines der besten ...



